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Termine Juli/August

Mo. 12. Juli 2010, Cafe KoZ, 20:00h
Ansätze kritischer Psychologie: Aus dem innenleben des neoliberalen Kapitalismus

Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl und Dr. Angela Kühner

Mi. 14. Juli 2010, Historisches Museum, 18:00 Uhr
Starke Frauen im 20. Jahrhundert

im Rahmen der „Bibliothek der Alten“ Gespräch mit Dr. Rosemarie Kilius, Frankfurt am Main

Sa. 17. Juli 2010, IvI (Institut für vergl. Irrelevanz), 18:00h
HipHop ist Schwul

“Homophobie und Heterosexismus im deutschsprachigen HipHop”

Große Teile von Hip­Hop be­fin­den sich im Über­gang von einem sub- hin zu einem pop­kul­tu­rel­len Sam­mel­be­cken für se­xis­ti­sche und he­te­ro­nor­ma­ti­ve Hal­tun­gen. Der Input bie­tet einen dis­kurs­ana­ly­ti­schen Zu­gang zu ex­em­pla­ri­schen Image-In­sze­nie­run­gen und Ra­p­ly­rics als deren Ar­ti­ku­la­ti­on an. Des­wei­te­ren wird ein Blick auf den am­bi­va­len­ten Um­gang der me­dia­len Öf­fent­lich­keit mit po­pu­lä­ren Rap­per_in­nen vor dem the­ma­ti­schen Hin­ter­grund ge­rich­tet.
Mit Sookee (Berlin) und Refpolk (Schlagzeiln)

Im Anschluss Konzert mit
Sookee (Quing of Berlin)
Antilopengang (Ex-Anti-Alles-Aktion)

So. 18. Juli 2010, Klapperfeld, 21:30 h
Filmreihe: »Perverser Müll!«

»The World of the heterosexual is a sick and boring life. Queers are just better. I‘d be so proud if you was a fag« (aus: Female Trouble. Tante Ida´s Reaktion auf die Heiratspläne ihres Neffen Gator)

Das Trash-Film-Genre zeichnete sich bis in die achtziger Jahre hinein im Wesentlichen dadurch aus, dass die Macher_innen in Plot und Ästhetik eine positive Bezugnahme und Umdeutung des Abseitigen, sprich »queeren«, zum Thema hatten. Diese Haltung ist einhergehend mit der eigenen Position innerhalb der Filmwelt, wenn mitbedacht wird, dass die Produzent_innen von »Trash«-Movies sich zunächst nicht selbst in solchen Kategorien sahen, sondern vielmehr brutalst schlechte Filme machten, die mit begrenzten Mitteln und unkonventionellen Herangehensweisen verbunden waren. Diesem Umstand ist wohl auch geschuldet, dass sich viele Trash-Filme die Dekonstruktion von Schönheitsidealen, heteronormativen Geschlechterbildern sowie bürgerlichen Moral- und Beziehungskonzepten vornahmen.

»Perverser Müll!« zeigt dabei Celluloid-Katastrophen, die vor diesem Hintergrund entweder bewusste queere Statements darstellen oder gerade unter dem Aspekt eines »Queer Reading« betrachtet ihre Wirkung entfalten. Dabei machen sie sich nicht über ihre Figuren lustig, sondern deuten diese um zur Norm der Ästhetik und Handlung und geben damit die Normal-Situation, der sie entspringen, der Lächerlichkeit und Hässlichkeit preis.

Mi. 28. Juli 2010, Historisches Museum, 18:00h
Die Tat im Bild. Entstehung und Überlieferung von Fotografien des Nationalsozialismus.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Bernd Boll, Lehrer und Historiker aus Freiburg, Mitautor der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“

im Rahmen der Ausstellung Fremde im Visier

So. 1. August 1010, Klapperfeld, 21:30h
Filmreihe: »Perverser Müll!«

Mi. 11. August 2010, Historisches Museum, 18:00h
Der Feind im „Weltanschauungskrieg“ hinter Stacheldraht Fotografien aus „Russenlagern“ in Deutschland 1941/42.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Jörg Osterloh, Historiker und Politologe aus Frankfurt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut.

im Rahmen der Ausstellung Fremde im Visier

Mi. 18. August 2010, Historisches Museum, 18:00 h
„Endlich reden“ – Leben und Überleben im Nationalsozialismus

im Rahmen der „Bibliothek der Alten“
Gespräch mit Lilo Günzler und Agnes Rummeleit

Mi. 25. August 2010, Historisches Museum, 18:00 h
Familienalbum: Psychologische Anmerkungen zum Problem der Tradierung

Vortrag von Dr. Christian Schneider

im Rahmen der Ausstellung Fremde im Visier

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